Wege zum Glück - es fällt nicht vom Himmel

Glück gehabt, viel Glück, eine glückliche Hand, vom Glück verlassen, Glück des Tüchtigen – häufig ist im Alltag von Glück die Rede. Die meisten wünschen sich Glück und manche behaupten, es nicht zu haben. Hilft Glück bei der Partnersuche? Was Glück ist, was es ausmacht, worauf es ankommt und ob man selbst etwas tun kann, um seinem Glück auf die Sprünge zu helfen, lesen Sie in diesem Beitrag.

Viel Glück - dies ist vermutlich einer der am häufigsten geäußerten Wünsche zum Jahreswechsel. Doch was genau ist eigentlich Glück? Bei der Suche nach Definitionen stößt man immer wieder auf die beiden folgenden Unterschiede: Von Glück haben spricht man, wenn sich ein bestimmtes Ergebnis einstellt, welches auf Zufall oder eine andere Ursache zurückgeführt wird. Die englische Bezeichnung dafür ist luck. Die berühmte Lottomillion ist ein Beispiel dafür. Glücklich sein dagegen bezeichnet eher einen Zustand, wie man den Tag empfindet oder sein Leben lebt. Der englische Begriff happiness bezeichnet dies. Die verschiedenen Untersuchungen der Glücksfaktoren unterscheiden sich lediglich in der Reihenfolge der Nennung der einzelnen Faktoren: Gesundheit, Partnerschaft/Liebe sowie Familie/Freunde stehen auf den vordersten Plätzen. Der im Oktober 2016 erschienene Glücksatlas bescheinigt den Deutschen ein Glücksempfinden im oberen Skalen-Bereich.
Außerdem eine Zunahme gegenüber der letzten Erhebung. Deutschland wird immer glücklicher. Im World Happiness Report 2016 belegt Deutschland den 16. Platz. Beachtlich, denn 2015 landete Deutschland lediglich auf Platz 26. In Dänemark, der Schweiz und Island leben laut dieser Statistik die glücklichsten Menschen.

Was ist Glück?

Was ist Glück?

Der französische Schriftsteller Maurice Barrès sagte dazu: „Das Glück ist im Grunde nichts anderes als der mutige Wille, zu leben, indem man die Bedingungen des Lebens annimmt.“ Damit formulierte Barrès schon vor rund 100 Jahren, was Glücksforscher heute bestätigen: Glück ist eine Frage der persönlichen Einstellung und nicht der äußeren Umstände. Einschränkend erwähnen sie, dass diese Aussage nur zutrifft, wenn die „äußeren Umstände“ ein bestimmtes Level erreicht haben.

 

Glück will verdient sein

Schaut man sich die Glücksfaktoren an, ist es bei vielen selbstverständlich, dass man etwas dafür tut, um positive Ergebnisse zu erreichen. Beispielsweise Gesundheit: Man ernährt sich gesund, treibt regelmäßig Sport, raucht nicht, trinkt Alkohol nur in Maßen, vermeidet zu viel Stress und stellt durch regelmäßige Gesundheits-Checkups sicher, dass alles im Lot ist. Oder finanzielle Unabhängigkeit: Man absolviert eine möglichst gute Ausbildung, sucht sich eine lukrative Tätigkeit, arbeitet intensiv an seiner Karriere, bildet sich regelmäßig fort und baut sich ein finanzielles Polster auf, welches einem die notwendige Flexibilität gibt.

Glück fällt nicht vom Himmel

Glück fällt nicht vom Himmel

Mit Liebe, Partnerschaft und Ehe ist es anders. Die romantische Liebe auf den ersten Blick kommt regelmäßig in Liebesromanen und in Hollywoodfilmen vor, im realen Leben ist sie die Ausnahme. Trotzdem erwarten viele, dass genau diese vom Himmel ihnen vor die Füße fällt. Auch das passiert im realen Leben nur selten. Erschwerend kommt hinzu, dass man Liebe, Partnerschaft und Ehe weder in der Schule lernt, meist sogar der Überzeugung ist, dass es in diesen Bereichen überhaupt etwas zu lernen gibt. Im Paarcoaching haben Klienten auf die Frage, wann ihre Beziehung den ersten Knacks bekommen hat, häufig keine Idee und berichten, dass nach den Monaten der rosaroten Wolken der Alltag eingezogen ist. Sich vorzustellen, dass eines Tages ein Herr Alltag meistens in Begleitung von Frau Gewohnheit an der Tür klingelt, man sie freundlich ins Wohnzimmer bittet, um sie sofort als künftige Dauergäste aufzunehmen, klingt zwar grotesk, trifft aber im Grunde genau des Pudels Kern.

Die Folgen zeigen sich in vielen Kleinigkeiten, Nachlässigkeiten und Unaufmerksamkeiten. Aber auch darin, dass das Paar wenig Gemeinsamkeiten, Nähe und Sexualität haben, von einer harmonischen Beziehung ganz zu schweigen. Zusammengenommen alles Faktoren, die den Bestand der Partnerschaft oder Ehe gefährden können.

Übertragen gilt das ebenso für Singles und das Eingehen von Partnerschaften. Singlebörsen und Online-Portale schaffen zwar Möglichkeiten. Allerdings können sie nicht fehlende Partnerschafts-Skills ersetzen. Genau die aber sind gefragt, damit nach dem ersten Date weitere Schritte folgen, die idealerweise zu einer verbindlichen Partnerschaft und glücklichen Ehe führen.

Partnerschafts-Skills für glückliche Beziehungen

Partnerschafts-Skills für glückliche Beziehungen

Daher sind klassische Partnervermittlungen, die neben einem persönlichen Service auch eine strukturierte Entwicklung der wichtigen Partnerschafts-Skills anbieten für viele Singles die besten Partner für eine erfolgreiche Partnersuche. Spezielle Single-Coachs sind darauf spezialisiert, die Knackpunkte bei den Klienten zu finden, die bisher zu einem Single-Dasein geführt haben oder aber in einer Partnerschaft nach mehr oder weniger langer Zeitspanne immer wieder zu einem Exit geführt haben.

Der Psychologie Professor Daniel Gilbert schildert im «Harvard Business Review», dass meditieren, sich bewegen, genug schlafen und nett zu anderen sein die Möglichkeiten sind, für sein Glück etwas zu tun. Der Charme seiner Tipps läge in ihrer Trivialität, wie Gilbert selbst einräumt.

Das dürfte zwar die Chancen erhöhen, jedoch allein kaum ausreichen, um den ersehnten Partner endlich kennenzulernen und mit ihm eine verbindliche Beziehung einzugehen, vielleicht zu heiraten und eine Familie zu gründen.

Wie oben erwähnt, gibt es einige weitere Möglichkeiten, die positiven Auswirkungen der Glücksfaktoren Liebe und Partnerschaft für die persönliche Herzensangelegenheit zu erhöhen. Worauf also noch warten. Heute ist der beste Tag für die erste Veränderung. Werden Sie aktiv.

Übrigens, bei der Liste der Glückfaktoren rangiert „gutes Aussehen“ erst auf Rang 11, direkt nach „gutem Wetter“.

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