Mit Mathematik zum Liebesglück

Mit dieser mathematischen Formel finden Sie sicher Ihren Traumpartner (nicht)

Jetzt gibt es für die Liebe und die Partnerwahl eine Formel, nach der Sie Ihren Traumpartner finden bzw. berechnen können, ob Sie diesen bereits gefunden haben. Mit der Mathematik und der Statistik ist das allerdings so eine Sache. Selbst bei einer Wahrscheinlichkeit von 99:1 weiß man selbst nicht, ob man zu den 99 gehört oder vielleicht die 1 ist. In der Partnervermittlung verwenden wir keine mathematischen Formeln, sondern unseren gesunden Menschenverstand.

In der Statistik, der Spieltheorie und der Entscheidungstheorie bezeichnet das Heiratsproblem (auch bekannt als Sekretärinnenproblem) die Aufgabe, von potenziell in Frage kommenden Partnern den oder die beste auszuwählen. Die aus mathematischer Sicht optimale Lösung des Problems wird als 37-Prozent-Regel bezeichnet. Sie wurde von Geoffrey Miller in seinem Buch The Mating Mind beschrieben und besagt, dass man aus einer Gruppe potenzieller Partner von den ersten 37 Prozent der Partner keinen wählt, den besten darunter mit den folgenden vergleicht und den ersten davon auswählt, der besser ist als alle vorherigen (Wikipedia).

Klingt kompliziert, wird aber an einem konkreten Beispiel plausibel: Angenommen sie planen 10 Dates. Die ersten vier (37 Prozent, wir sind großzügig) schauen Sie sich nur an, der rote Partner gefällt Ihnen am besten. Bei den Folgedates checken Sie nur noch, ob der Partner besser passt, als der rote Partner. Im Beispiel ist dies beim grünen Partner der Fall. Diesen wählen Sie, heiraten ihn mit allem Drumherum. Man könnte einfügen: und wenn sie nicht gestorben sind, dann lieben sie noch heute - wenn es nach der Formel geht!

Gehen Sie mit dieser mathematischen Formel auf Partnerpirsch, sollten Sie ihre Schwächen kennen. Falls nämlich der beste Partner unter den ersten vier gewesen ist, heiraten sie denjenigen, den sie zufällig als letzten daten. Daten Sie die Partner in der Reihenfolge nach absteigender Zuneigung, heiraten Sie den am wenigsten geeigneten. Und wenn die ersten vier Treffen mit den unpassensten Partnern stattgefunden haben, heiraten Sie nach diesem Modell den Nächstbesten.

Natürlich geht niemand so vor und die Partnersuche und Liebe nach der Formel des Heiratsproblems ist wenig romantisch. Heute würde man auch eher von einem Datingproblem sprechen. Allerdings weist der Name „Heiratsproblem“ auf ein Dilemma hin, welches Nutzer von Online-Partnerbörsen und Dating-Apps alla Tinder vor die schier unlösbare Herausforderung stellt, aus einem unüberschaubar großen Angebot den oder die richtige Partner(in) herauszufiltern. Für etliche Kunden der Online-Partnervermittlungen führt das häufig zu Frust und sie müssen sich mit Verhaltensweisen wie Ghosting, Benching und anderem mehr auseinandersetzen. Heirats- oder Datingproblem und ein nicht mehr zu überblickendes Angebot führen außerdem zu Unverbindlichkeit und der Unfähigkeit, eine Entscheidung treffen zu können oder zu wollen.

Mit Wahrscheinlichkeiten, Statistik, Spiel- und Entscheidungstheorie kommt aber ein weiterer Effekt hinzu: Sie wissen weder, wann Sie an der Reihe sind, noch können Sie sicher sein, jemals an die Reihe zu kommen. Die Theorien beziehen sich auf eine große Masse, die sogenannte Grundgesamtheit, und sind damit für ein Individuum, wenn überhaupt, nur sehr begrenzt aussagefähig, vor allem nicht in zeitlicher Hinsicht. Entsprechend sollten Untersuchungs- oder Forschungsergebnisse, Empfehlungen und Beiträge, die absolute Aussagen beinhalten wie beispielsweise „Das wünschen sich alle Frauen“ oder „So wird jeder Mann schwach“ äußerst kritisch betrachtet werden. Folgen Sie den Ratschlägen und Besser-Dating-Tipps, können Sie sich schnell einen Korb einhandeln, weil entweder das Ziel Ihres Verlangens doch andere Interessen hat, oder Sie in einer Sackgasse landen, weil Ihre Bemühungen als wenig individuelle, vielleicht auch billige Anmache entlarvt werden.

Wenn es nicht zu Ihren Hobbys gehört, möglichst viele Dates auf Ihrem Konto zu verbuchen, sondern Ihr eigentliches Ziel eine verbindliche Beziehung und glückliche Partnerschaft ist, dann ist eine persönliche Partnervermittlung eine gute Wahl. Wenn Sie Ihrer Partnersuche dann noch einen positive Schub geben möchten, ist eine persönliche Partnervermittlung, die zusätzlich Single-Coaching und individuelle Datingberatung anbietet eine sehr gute Wahl.

Rufen Sie uns an. Wir vermitteln und coachen Menschen für eine glückliche und erfüllte Partnerschaft.

RIA GOEHLER – zum Glück Ihr Partner.

 

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