Küss (nicht) den Frosch – kleine Kussologie

Der Kuss, das Küsschen, Bussi oder Busserl auf die Wange, der gehauchte Luftkuss, der geheuchelte Judas- oder Todeskuss, der leidenschaftliche Zungenkuss, der respektvolle Handkuss, der Nasen- oder Eskimokuss – es gibt etliche Varianten. Wann haben Sie zuletzt geküsst? Ist die Partnervermittlung erfolgreich, ist ein Kuss ein guter Schritt in Richtung verbindlicher Partnerschaft. Am 6. Juli ist internationaler Tag des Kusses, ein Anlass, den Kuss genauer unter die Lupe zu nehmen.

Kuss, Substantiv [der], das Aufdrücken der gespitzten Lippen auf den Körper eines anderen Menschen, besonders auf dessen Lippen, als Zeichen der Liebe, zur Begrüßung und zum Abschied – lautet die Beschreibung von Google. Der Duden formuliert die Bedeutung als „[sanft] drückende Berührung mit den [leicht gespitzten, geöffneten] Lippen (als Zeichen der Zuneigung oder Verehrung, zur Begrüßung o. Ä.)“.

Samuel Taylor Coleridge umschreibt den Kuss als „Atmen von Nektar“, William Shakespeare als „See der Liebe“. Warum Menschen küssen und welche Prozesse durch einen Kuss in Gang gesetzt werden, klärt die Wissenschaft vom Küssen, auch Philematologie genannt. Im März 2014 hat die Künstlerin Tantja Pllivea 20 wildfremde Paare sich vor laufender Kamera küssen lassen und als Kurzfilm ins Internet gestellt. Das Video "First Kiss" wurde ein Hit, inzwischen wurde es über 120 Millionen Mal angesehen.

Harte Fakten über zarte Küsse

  • An einem Kuss sind bis zu 34 Gesichtsmuskeln beteiligt, 114 weitere müssen dafür koordiniert werden.
  • Ein Kuss verbrennt durchschnittlich bis zu 7 Kilokalorien pro Minute. In einer Viertelstunde sind es folglich über 100 Kcal.
  • Lippen und Zunge verfügen über viele Nerven, die beim Küssen sehr sensibel reagieren.
  • „Jochbeinmuskel und Oberlippenheber bewegen sich, gleichzeitig werden Unterlippensenker und Mundwinkelsenker nach unten gezogen. Der kontrahierte Musculus orbicularis oris, der wichtigste Muskel beim Küssen, wird auf ein Lippenpaar in ähnlicher Stellung gepresst“ – so lautet die wissenschaftliche Erklärung.
  • Küssen lässt den Adrenalinspiegel steigen, die Durchblutung wird angeregt, der Teint wird rosig.
  • Die Glückshormone Oxytocin, Dopamin, Serotonin, Endorphine werden ausgeschüttet, Hochgefühle überschwemmen den Körper.
  • Rund zwei Drittel der Menschen drehen ihren Kopf beim Küssen nach rechts. Studien haben ergeben, dass zwar 97 Prozent aller Frauen beim Küssen die Augen schließen, jedoch nur 30 Prozent der Männer.
  • „Ein Zungenkuss wirkt wie eine Schluckimpfung – denn mit dem Speichel werden auch Bakterien ausgetauscht, die wie bei einer Impfung das Immunsystem stärken. Diese regelmäßige Vorbeugemaßnahme verlängert sogar das Leben – und zwar um bis zu fünf Jahre, wie eine US-Studie zeigt“, schreibt PraxisVita.

Küssen, die schönste Nebensache der Welt

Während für Frauen laut einer Studie der Universität New York Küssen das Vertrauen und die Zuneigung zum Partner fördert, soll für Männer ein Kuss eher der Start für weitere Aktivitäten sein. Was kümmert mich die Studie, werden jetzt einige Damen denken, denn auch für sie ist ein leidenschaftlicher Kuss häufiger Ausgangspunkt für mehr als nur Kuscheln.

Fakt ist, dass bei einem Kuss die Küssenden sich so nahe kommen, wie sonst kaum. Man schmeckt, riecht, fühlt und spürt den anderen intensiv. Ein Kuss kann viele Facetten haben und jeder küsst auf andere Art und Weise. Ob sinnlich, heftig, leidenschaftlich, zart, liebevoll, fordernd, zurückhaltend, saugend, kitzelnd oder knabbernd - erlaubt ist, was (beiden!) gefällt. Und ob nun leidenschaftlich knutschend auf der Party, der Parkbank, am Strand oder in heimischen Gefilden, genießen kann man es fast überall.

Aber ein Kuss soll weitere Dimensionen haben. Nach Untersuchungen von Neurologen und Sexualforschern sollen Küsse auch dazu dienen, den biologisch perfekt passenden Partner zu finden und sollen als hormoneller Klebstoff fungieren. Küssen wird nach heutigem Stand der Forschung zu den erlernten Fähigkeiten eines Menschen gezählt. Dadurch erklärt sich auch, warum rund 650 Millionen Menschen weltweit aus kulturellen Gründen ganz auf Küsse verzichten. Die Forscher kommen in ihren Studien zu dem Ergebnis, was ein Kuss für die Verbindung zweier Menschen bedeuten kann. Die Gene des Haupthistokompatibilitätskomplexes, die sogenannten MHC-Gene (Major Histocompatibility Complex) regeln das Immunsystem eines Menschen zuständig. Beim Küssen kommt es zum Austausch dieser Gene und damit zu einem Check des Immunsystems des Partners. Romantik ade. Ob da nun etwas dran ist oder nicht, braucht uns letztlich nicht zu kümmern, da solche Prozesse ohnehin unbewusst ablaufen, also nicht vom Bewusstsein her steuerbar sind.

Insofern verlagern wir uns doch lieber auf die romantisch, leidenschaftlichen Auswirkungen eines heißen und innigen Kusses.

Wie viele Frösche muss ich küssen

Klare Antwort: überhaupt keinen. Denn dass sich ein Frosch in einen Prinzen verwandelt, passiert nur in der Märchenwelt des Froschkönigs. Bei Dating-Portalen und Apps wie Tinder & Co. ist die Partnersuche wie im Möbelkatalog. Die Tatsache, dass man angeblich im Internet und bei den Online-Partnervermittlern die Auswahl unter Millionen Singles hat, vermittelt schier grenzenlose Wahlmöglichkeiten. Die meisten merken relativ schnell, dass das Matching per Computeralgorithmus nur äußerst begrenzt funktioniert, da sich Liebe und Romantik eben leider nicht in einem Algorithmus definieren lassen. Man hat immer die Wahl, aber zu viele Wahlmöglichkeiten verunsichern. Sie machen die Wahl nicht leichter, sondern vielfach sogar unmöglich.

Wer küsst, um den anderen zu verwandeln, wird in der Regel enttäuscht werden. Wer küsst, um den anderen besser oder vielleicht überhaupt erst richtig kennenzulernen, könnte erstaunt feststellen, dass sie den Prinzen oder er die Prinzessin vielleicht schon gefunden hat. Beenden Sie das wahllose Küssen von möglichst vielen Fröschen oder Fröschinnen, zumindest wenn es das Ziel ist, dadurch den oder die Richtige zu finden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit würde man es noch nicht einmal merken, wenn der Richtige darunter wäre. Nehmen Sie sich Zeit, den anderen kennenzulernen, wenn Sie möchten, auch mit einem Kuss.

Küssen kann man nicht alleine

Nicht erst seit Max Raabe wissen wir, dass man alleine nicht küssen kann. Insofern ist vielleicht der internationale Tag des Kusses 2017 Anlass, den oder die richtige Partnerin nicht nur, aber auch zum Küssen zu finden. Wer schon länger im Internet sucht, könnte einen neuen Weg einschlagen und sich beispielsweise an eine Partnervermittlung wenden, die anders vorgeht, als die Online-Portale. Klassische Partnervermittlungen wie RIA GOEHLER sind besonders im Zeitalter der schier globalen Vernetzung alles andere als out, denn sie garantieren einen Faktor, der auch die Liebe einschließt: Erfahrung, Kompetenz und Menschenkenntnis. Diskret sind sie außerdem und sie nehmen Ihnen das zeitintensive Suchen ab. Manchmal kann es schnell gehen, wenn bereits ein passender Match in der Kundenkartei der Partnervermittlung ist, manchmal dauert es länger, wenn er erst gefunden werden muss. Ein wenig Geduld ist bei der Partnersuche immer angebracht, es ist häufig einfach eine Frage der Zeit, bis der oder die Richtige gefunden ist.

Warten Sie nicht bis zum nächsten internationalen Tag des Kusses 2018, sondern machen Sie heute den ersten Schritt, dass Sie bis dahin einen Partner oder eine Partnerin zum Küssen, zum Lieben und zum Leben gefunden haben. Rufen Sie uns anschreiben Sie uns oder senden Sie uns weitere Informationen - unverbindlich und kostenlos.

RIA GOEHLER – zum Glück Ihr Partner.

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